Rund um den Storsjön - Schwedens fünftgrößten See - spricht man seit etwa 400 Jahren davon, dass es in den Tiefen des Sees ein oder mehrere Seeungeheuer geben soll. Der Storsjön in der Provinz Jämtland entstand vor ca. 9.000 Jahren am Ende der Eiszeit und hatte damals eine direkte Öffnung zur Ostsee. Die Struktur des Seebodens ist nicht genau bekannt, aber die Gesteins- und Bodenarten in seiner Umgebung tragen auf jeden Fall zu seinem Fischreichtum bei. Außerdem ist der See relativ widerstandsfähig gegen sauren Regen. Gute Voraussetzungen für ein Ungeheuer ...
Bis heute sind 200 Zeugenaussagen von insgesamt 500 Personen dokumentiert, die das Storsjöungeheuer gesehen haben. Weitere Menschen haben mündliche Aussagen über ihre Erlebnisse gemacht.
Sicherlich gibt es noch viel mehr Menschen, die das Unerklärliche im dunklen Wasser des Storsjön gesehen haben, sich aber nicht trauen, darüber zu sprechen. Denn über eins sind sich alle Zeugen einig: Es ist ein besonders eindrucksvolles Erlebnis, das Ungeheuer zu treffen, ein Erlebnis, das man nie wieder vergisst. Können sich alle diese Zeugen geirrt haben?